Ethik in der Supply Chain

 
 

Interview mit Dr. Michael Arretz

Frankfurt. Dr. Michael Arretz, geschäftsführender Gesellschafter des Zeitarbeitsunternehmens mia GmbH & Co. KG, erklärt die Bedeutung eines Ethikkodex für die Supply Chain eines Unternehmens – und darüber hinaus. Die Vorteile eines Ethikkodex für die Supply Chain eines Unternehmens liegen neben einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeitermotivation und Attraktivität als Arbeitgeber für neue Mitarbeiter auch in ökonomischen Aspekten wie der Einsparung von Kosten (Energie, Wasser, Papier etc.).

Hohe Hürden für Ethik in der Supply Chain

Die dafür erforderlichen Investitionen halten jedoch bislang noch zahlreiche Unternehmen vom Aufbau einer einhundertprozentig ethisch korrekten Supply Chain ab. „Die großen Hürden sind die Investitionen und die enge Zusammenarbeit mit den Partnern“, erklärt Dr. Arretz. Wäre es einfach, so gäbe es weit mehr Firmen, die dies bereits umgesetzt hätten, und weniger, die für ein Fehlen solcher Kodizes in der öffentlichen Kritik stünden.

Eine faire Supply Chain lässt sich anhand folgender vier Faktoren verifizieren:

  1. Es gibt ein klares, nachlesbares Statement der Geschäftsführer zu diesem Thema.
  2. In der Unternehmensstrategie, die idealer Weise öffentlich einsehbar ist, findet dieser Aspekt ebenfalls Niederschlag.
  3. Der Ethikkodex ist in allen Bereichen des Unternehmens verankert, nicht nur in der Supply Chain, sondern auch in Einkauf und Vertrieb.
  4. Die Mitarbeiter sind in diesen Prozess involviert.

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