Kundenbindung erspielt

 
 

Interview mit Roman Rackwitz

Frankfurt. Die spielerische Vermittlung von Inhalten bietet Firmen nicht nur die Möglichkeit, komplexe Vorgänge zugänglicher zu machen. Es erhöht auch die Identifikation mit dem Unternehmen und sichert Loyalität abseits der Vergleichbarkeit über den Preis.

Roman Rackwitz, Gründer und CEO von Engaginglab Lounge Affaire GmbH, definiert Gamification als Anwendung von spielerischen Prinzipien in einem nicht spielerischen Kontext. Wichtig ist dabei vor allem, dass niemand zum Spielen gezwungen werden kann. Den Schwerpunkt des Ziels bildet die gamifizierte Aktivität, die möglichst gut erledigt werden soll, nicht eine Belohnung, die zu erreichen sonst der Spieler alles weitere unterordnen würde.


Hotelgäste werden spielend loyaler

Als zukunftsweisendes aktuelles Projekt nennt Rackwitz das Projekt eines Hoteliers aus dem Allgäu, der sein Kundenbindungssystem gamifiziert hat. Hintergedanke des Konzepts war es, weg von der Vergleichbarkeit über den Preis zu kommen und eine höhere Kundenbindung zu erzielen. Statt Rabatte in Aussicht zu stellen, vollzieht der Kunde Leistungen im Hotel, die eine spielerische Verbindung zwischen Hotelgast und Hotel schaffen und somit die Loyalität vertiefen.

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