Das Smartphone aus fairem Anbau

 
 

Interview mit Bibi Bleekemolen

Frankfurt. Ein Smartphone aus fair gehandelten Komponenten, das dem Anspruch an Green-IT gerecht wird, ist das Ziel der niederländischen Fairphone B.V. Bibi Bleekemolen, zuständig für Impact und Development des Unternehmens, skizziert Strategie und Ziel des Projekts.

Fairphone begann als Bewegung von Kunden, die sich ein möglichst fair gehandeltes Smartphone kaufen wollten: Fair aus ökologischer Sicht durch möglichst geringe Umweltschäden sowie fair gegenüber den am Herstellungsprozess beteiligten Arbeitern. Wie Bibi Bleekemolen erklärt, ist das Ziel eine faire Ökonomie für elektronische Produkte. Neben sozial engagierten und interessierten Menschen sollen sich davon auch Technikbegeisterte überzeugen lassen.

Community und Ausrichtung

Der enge Kontakt zur Community ist laut Bleekemolen wichtig, um gezielt über das Projekt informieren zu können, sowie weiter zu wachsen und das Produkt künftig noch fairer gestalten zu können. Fairphone versteht sich als soziales Unternehmen (social enterprise) und nutzt eine kommerzielle Strategie zur Erreichung der sozialen Auswirkungen (social impact). „Am Ende stellt sich Veränderung dadurch ein, dass die großen Industrien ihre Praktiken ändern“, erklärt Bleekemolen. Dass immer mehr Firmen bereit sind, diesen sozio-ökologischen Ansatz auch Ernst zu nehmen, sieht Fairphone als Gelegenheit, nicht als Bedrohung.

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