Auf dem Weg zur Informationslogistik

 
 

Interview mit Prof. Dr. Michael ten Hompel

Frankfurt. Für Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, sind Digitalisierung und Industrie 4.0 Chefsache. Zugleich weist er auf die Wichtigkeit für die Unternehmen hin, diesen Weg eigenverantwortlich zu entwickeln.

Nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und der Automatisierung stellt die zunehmende Autonomisierung eine vierte Industrielle Revolution dar. Die sich daraus ergebenden Chancen für die Deutsche Wirtschaft sind sehr groß, doch dazu müssen die Dinge auch in die Hand genommen werden: „Wir müssen ganz progressiv Software produzieren, wie wir heute Autos produzieren“, so Michael ten Hompel.

Chefsache

Industrie 4.0 ist Chefsache, weil es ganz originär um die zukünftigen digitalen Geschäftsmodelle  der Unternehmen geht. Ebenso wie beim Thema E-Commerce vor über zehn Jahren geht es nun darum, die Zeichen der Zeit rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Schritte einzuleiten. Dazu ist es wichtig zu wissen, welche Geschäftsmodelle für das jeweilige Unternehmen zu entwickeln lohnenswert ist. Die Verbindung aus Logistik und Informatik wird mittelfristig die neue Disziplin Informationslogistik hervorbringen. Dabei sollten keine amerikanischen Muster kopiert, sondern eigene Wege gegangen werden.

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